Sport

Roter See

Dieser rote See war einfach die perfekte Kulisse für eine tolle Mountainbike-Drohnenaufnahme.

Bis zum nächsten Mal,
Luka | Lux Fotowerk

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Trailscouting mit TrailTech

Vor kurzer Zeit hatten wir die einzigartige Gelegenheit, Jan von TrailTech Mountainbiking beim Trailscouting fotografisch begleiten zu dürfen. Wir verbrachten zusammen einen Hammertag im Harz, von früh bis spät, wobei eine tolle Foto-Geschichte entstanden ist. Herzlichen Dank an Jan auch für den schönen Text unter den Bildern. Man erkennt sofort, dass er seine Arbeit mit Herz macht!

 

„Es ist 04.15 am Morgen. Draußen ist es noch dunkel, die ersten Vögel kündigen den Tag an. Ich schwinge mich aus dem Bett und taste mich leise über den knarzenden Dielenboden des Schlafzimmers. Das Aufstehen um diese Tageszeit ist immer der härteste Teil des Tages. Sitzt man erst mal im Auto, nippt am heißen Kaffee und rollt auf die Ausläufer des Mittelgebirges zu, überwiegt dann schnell die Vorfreude. Die Scheinwerfer durchschneiden die Nacht, am Horizont wird es ganz langsam etwas heller, die Temperatur ist noch einstellig.
Ich bin angekommen. Heute starte ich in der Nähe von Sonnenbergund konzentriere mich auch den Bereich um den Rehberg, das Odertal und das Siebertal. Die Klassiker kennt man, für Touren und zusammenhängende Runden reicht die Ortskenntnis aus. Doch ich will noch etwas mehr. Brauche hier mehr Optionen, suche alte Wege und bin neugierig auf unbekanntes Terrain. Und diese Ecke im Harz ist einer meine Lieblingsspots und hält noch so einiges versteckt und bereit. Der Akku meines NICOLAI eboxx ist voll geladen. Trotzdem habe ich noch einen zweiten dabei. Ich bin am Startpunkt angekommen, lade mein Bike aus dem Wagen und mache mich bereit für die Tour. Die Handsäge ist immer mit im Rucksack und leistet gute Arbeit, sollte ein Weg versperrt sein. Andere Wegenutzer freuen sich dann sicher ebenfalls.

Nach den ersten Kilometerm erreiche ich einen alten Steinbruch. Ich steige auf eine kleine Felsklippe in der Nähe. Genialer Ausblick über die Wälder des Süd- und Hochharz. Ich nehme mir die Zeit und beobachte wie die ersten Sonnestrahlen die Wipfel der Bäume langsam rötlich färben. Leichte Nebeschwaden liegen in den Senken im Tal und in der Ferne hört man eine Motorsäge. Auf dem Display meines Smartphones schiebe ich eine Karte hin und her, vergrößere und verkleinere, hebe Details hervor und speichere mir Screenshots ab. Früher hatte ich noch eine echte Papierkarte dabei, diese verwende ich aber nur noch gelegentlich zuhause um mir z.B. einen schnellen Überblick zu verschaffen. Der Tag ist mittlerweile erwacht und auch die Sonne komplett draußen. Es ist Zeit weiterzufahren. Ich mache mich an den Abstieg von der Felsklippe und aktiviere mein EMTB. Nach ein paar Metern stoppe ich und nehme eine ganz leichte Lücke im Gebüsch neben dem Weg wahr. Wenn man genau hinschaut, erkennt man sogar noch einen leichten Rand und eine Kante, wo sich früher ein kleiner Abzweig vom Hauptweg befunden haben muss. Ich schiebe meine Bike zwischen den Bäumen hindurch und lege es kurz darauf auf den weichen Waldboden. Ein erster Blick und Check verrät, ob es sich lohnt hier weiterzumachen oder ob es eine Sackgasse ist. Ich bin mir unschlüssig und gehe noch ein paar Meter weiter. Tatsächlich endet der Weg hinter einer weiteren Flesklippe in einer Art Wendehammer. Wahrscheinlich wurde hier früher nur Holz abtransportiert. Auf dem Rückweg entdecke ich dennoch etwas interessantes. Ein alter mit Flechten und Moos überzogener Grenzstein steht am Rande des zugewachsenen Pfades. Wenn man genau hinschaut, kann man noch die in den Stein gehauenen Zahlen und Symbole entdecken.

Ich nehme mein Bike auf , schiebe es zurück zum Hauptweg und fahre weiter. Der Weg führt mich über eine weite, große Wiese. Die Sonne strahlt von Osten her und ich folge einem schmalen Pfad in Richtung Norden. Kurz vor dem Waldrand steht eine Holzbank und ich stoppe kurz. Auf meinem Smartphone sehe ich einen kleinen Bachlauf, der sich zwischen zwei größeren Wegen befindet. Laut einer alten Karte die ich zu Hause habe, sollte sich hier früher auch eine Schutzhütte und weiterer, kleiner Weg befunden haben. Ich fahre weiter und entdecke tatsächlich kurz darauf die Überreste einer alten Holzhütte. Ein Trampelpfad, der tatsächlich noch etwas begangen aussieht, schlängelt sich von hier entlang durchs Unterholz in Richtung des zweiten Hauptweges. Ich folge ihm nachdem ich eine kleine umgestürzte Fichte zur Seite gezogen habe und erreiche tatsächlich nach einigen Metern wieder den anderen Hauptweg. Für eine Tour mit dem Mountainbike ist der Pfad eher ungeeignet. Er ist zu stark zugewachsen und der Aufwand ihn wieder gut begehbar zu machen lohnt sich nicht wirklich.

Ich orientiere mich jetzt weiter nach Norden und will auf meinem Weg dorthin mit dem Wolfswarter Fußweg noch einen bekannteren Trail checken. In der nächsten Woche habe ich eine größere Gruppe und will sicher sein, das der Weg komplett frei und fahrbar ist. Der letzte große Sturm hat viele Fichten im Hochharz umgeworfen und viele Wege waren komplett versperrt. Doch die Forstarbeiter des Nationalpark Harz haben gute Arbeit geleistet und der Trail von der Wolfswarte hinab nach Torfhaus – oder wie in meinem Fall auch andersherum – ist wieder gut zu fahren. Die komplett andere Optik, die er durch die dicken abgesägten Bäume besitzt, hat auch irgendwie etwas. Mein eboxx bügelt entspannt auch über die dicken Steinbrocken und der Trail macht bergauf super viel Spaß.

Über den Clausthaler Flutgraben gelange ich zurück nach Sonnenbergund mache mich wieder auf die Suche nach einem weiteren alten Weg. Neben dem immer noch bestehenden Loipen- und Wanderwegenetz, gab es hier in der Gegend früher noch einige weitere schöne Wanderweg. Ein paar davon sind sogar noch ausgeschildert, befinden sich aber aufgrund von mangelnder Pflege in einem eher schlechten Zustand. Parallel zur Landstraße verläuft eben solch ein Weg und ich baue hier einen kurzen Stopp ein, um den Einstieg frei und wieder gut begeh- und fahrbar zu machen. Dann geht es weiter, tiefer in den Wald hinein. Nach ein paar Kilometern stoppe ich erneut. Irgendwo hier sollte doch ein Abzweig sein. Und tatsächlich. Zwischen den herabhängenden Ästen einer Fichte schimmert ein alter Wegweiser hervor. Die Aufschrift ist nur noch schwer zu erkennen aber die Richtung sollte passen. Ich fahre los und bin überrascht über den guten Zustand der ersten Meter. Wenig Totholz oder durch umgestürzte Bäume versperrte Abschnitte. Der weiche Waldboden dämpft die Geräusche meiner Reifen und ich cruise einige Minuten lang entspannt dahin, bis mich ein größerer umgefallener Baum stopp. Leider zu dick für meine Handsäge. Ich hebe mein Bike hinüber und setze meine Fahrt fort. Der Weg wird steiniger und etwas rutschiger. Dann folgt wieder dieser geniale Waldboden. Fichtennadeln spritzen hoch, der Motor meines Bikes summt leise vor sich hin und ich erreiche nach kurzer Zeit den Ausstieg des Trails und gelange auf einen breiteren Forstweg. Hammer! Diese Variante und diesen Weg kannte ich noch gar nicht. Auch hier am Ende ist ein altes Schild angebracht, es handelt sich also noch um einen offiziellen Weg. Für zukünftige Touren in dieser Region also sicher eine super Alternative und spannende Option. Auf dem Rückweg zum Auto plane ich bereits die neuen Ausfahrten und überlege mir, wie man den neuen Weg am sinnvollsten und schlüssigsten Einbauen könnte.“
Text: Jan Zander

Bis zum nächsten Mal!
Luka | Lux Fotowerk

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Location-Scouting im Südharz

Heute war es schon früh sportlich. Um 3 Uhr aufstehen, die Kamera packen, das Rad aus dem Keller holen und losfahren um neuen Locations im Harz zu erkunden. Das war der Plan heute. Bei unserer Arbeit ist es ganz wichtig verschiedenen schönen Locations für kommenden Fotoshootings zu kennen… Und wenn man das noch mit Bewegung verbinden kann? Noch besser! 
Wie sagt man? “Morgenstund hat Gold im Mund…” Na ja, das Morgenlicht ist zumindest golden.





Bis zum nächsten Mal,
Luka | Lux Fotowerk

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Kurven und Sprünge

Hinter uns liegt ein schönes Wochenende mit TrailTech Mountainbikeschule und Nils Klasen, dem extrem talentierten Downhill-Fahrer und Mountainbike-Guide!
Nach längerer Zeit fingen wir endlich wieder ein paar Sonnenstrahlen und genossen den ganzen Tag im Wald beim Mountainbike-Fotoshooting. Ein talentiertes Model, schönes Wetter und angenehme Gesellschaft. Das ist doch fast alles was man sich von einem Shooting wünschen kann!

Hier eine kleine Auswahl der aktiongeladenen Fotos:







 

Bis zum nächsten Mal!

Luka | Lux Fotowerk

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